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Mittwoch, 13. Mai 2015

Polwarth-Bambus

habe ich versponnen. Es war ein Mitbringsel vom letzten Wollefest in Leipzig.
Eine ganz feine Mischung, die sich super verspinnen liess.
Es sind 110g mit einer Lauflänge von 462m. Das Bild vom Kammzug und der Spule trifft die Farben besser, das fertige Garn auf den Fotos erscheint sehr pink und knallig, so ist es garnicht.

Mein Betula-Wrap-Schal (Tuch)  ist auch fertig, ich musste am Ende noch die Rester von den Spulen verzwirnen, damit die Wolle reicht. Ein Foto mache ich dann nach dem Spannen. Aber ich habe nochmal ein Foto des Restknäuels, hier sieht man die Farben besser als beim letzten Mal.
Im Garten gibt es bei dem schönen Wetter auch gut zu tun. Wir haben uns ein Tomatenhaus gebaut und am letzten Wochenende sind die selbstgezogenen Tomaten- und Chillipflanzen eingezogen. Na wenn es jetzt nichts wird mit reicher Tomatenernte, dann weiss ich auch nicht weiter. Wenn ich an meine Kindheit denke, da wuchsen die Tomaten draussen und waren höher als mein Vater groß war und soviel essen konnten wir garnicht, wie wir ernteten. Da wurden noch Ketchup und Saft gemacht. Es gibt ja das Gerücht, dass zu DDR-Zeiten die vielen Schadstoffe in der Luft die Pflanzen vor der Braunfäule schützten, der Regen war wie ein "natürlicher" Pflanzenschutz. Ich denke, da ist was Wahres dran.
Zuwachs haben wir auch bekommen. Eigentlich wollten wir dieser Jahr mit der Schafhaltung pausieren, aber nun haben wir doch wieder eine kleine Mini-Herde. Es sind wie immer Kamerunschafe.
Unsere Terrassenspinne Elfriede hat auch Nachwuchs bekommen.

Unsere Mietzen geniessen das sonnige und warme Wetter und sind den ganzen Tag bis spät abends draussen unterwegs.
Ich wünsch Euch ein schönes langes Wochenende.

Sonntag, 23. Februar 2014

Mein neues Reich

Schon seit Ewigkeiten hatte ich vor, ein Zimmer in unserem Haus als Handarbeitszimmer einzurichten. Immer gab es andere wichtigere Baustellen. Aber nun habe ich es mit Hilfe meiner Männer endlich geschafft und ich freu mich wie verrückt.
Endlich kann ich alles stehen und liegen lassen und einfach die Tür zumachen und brauch nicht immer alles wegzuräumen. So kann ich nun auch kurze Pausen nutzen und mal fix in mein Reich verschwinden. Ich suche nur noch einen kleinen passenden Tisch, wo ich die Kardiermaschine dauerhaft stehen lassen kann, aber da wird sich sicher auch noch was finden. Da wir im letzten Jahr ein Büro aufgelöst haben, konnte ich die Schreibtische gleich wieder sinnvoll verwenden und habe nun eine ganz lange "Arbeitsstraße".
Hier ein paar Foto´s von der Werkelstube:








Nicht nur wir genossen heute den wunderbar sonnigen Nachmittag, auch unser Katerchen
ließ sich genüsslich von der Sonne bescheinen.

Dienstag, 11. Februar 2014

Kitty Bed

Es ist schon eine ganze Weile fertig. Aber wie das nun mal ist, wenn man Katzen hat, läuft meist alles anders als geplant. Bevor der Kater sich versehen konnte, hatte unsere Katze das Körbchen besetzt und unter Fauchen und Knurren verteidigt. So muß das "Katerchen" sich weiterhin in das kleine Körbchen falten und Frau Mietz kann es sich im großen gut gehen lassen.
Also alles nochmal, neue Wolle färben, stricken, filzen und hoffen, daß es dem Kater gefällt.
Gestrickt habe ich einen Durchmesser von 80cm, das war dann doch ein bißchen groß.
Ich habe einmal bei 40 Grad und einmal bei 60 Grad in der Waschmaschine gefilzt. Der Filz ist richtig schön dick geworden, aber der Rand war nicht stabil genug bei der Größe, so daß es den runtergezogen hat. So ist das Körbchen jetzt eigentlich ein Teppich, aber was soll´s, solange es der Mietz gefällt.
Frau Mietz ruht

von oben


Montag, 13. Januar 2014

Es geht voran

Mein Garn für das gestrickfilzte Kittenbed ist fertig versponnen. So sieht es aus:
Insgesamt sind es 599g mit einer Lauflänge von ca. 185m/100g.
Meine Filzprobe hat einen Schrumpffaktor von ca. 56% ergeben, das ist ganz schön viel.
Da muß das Körbchen fast doppelt so groß gestrickt werden, wie es am Ende sein soll.
Gestern habe ich von der ersten Ladung gleich Knäuel gewickelt und angestrickt.
Hier habe ich mal ein Foto aus 2011 von unserer Mona, für die ich damals das vorhandene Kittenbed gestrickfilzt hatte:
...und zum Vergleich hier ein Bild von unserem Kater Fritzie, der es geerbt hat und nun eindeutig zu groß dafür geworden ist:
Aber er liebt es und muß sich dort draufkringeln.
So, ich husche dann mal auf den Stricksessel.

Donnerstag, 21. November 2013

Grau, Braun und Pink im November

Den dunkleren Anteil meiner grauen Alpakawolle habe ich nun versponnen. In einen Teil habe ich weiße Nylonfasern mit eingesponnen und einen Strang habe ich mit extra dicken Knubbeln versehen.
Leider ist das auf den Fotos nicht so gut zu erkennen. Hier sieht man oben die Stränge mit den weißen Nylonfasern und unten ist der Strang mit den Knubbeln.
Nun habe ich noch Alpakafasern in einem helleren Grau. Alles zusammen ist dann für ein Webprojekt vorgesehen.

Vom Spinntreffen der Handspinngilde hatte ich mir ja 100g Babykamelfasern zum Probieren mitgebracht.
Sie sind nun auch versponnen und es ist ein ganz weichen Garn mit einem leichten Glanz entstanden. Das gefällt mir richtig gut, da würde ich gern noch mehr von haben.
Und meine Cochenillgefärbte Schafwolle habe ich inzwischen kardiert. Ich hoffe, daß diese richtig filzt, damit mein Kater endlich ein zu seiner Größe passendes Katzenbett bekommen kann. Den dunklen Teil der Färbung möchte ich nämlich dafür mit verwenden, zusammen mit naturbrauner Schafwolle.
Hier auch mal wieder ein aktuelles Katerfoto:
Es ist mit dem Handy aufgenommen, daher nicht besonders gut, aber ich finde es so schön.
Unser Nachbar vom Bauernhof hat riesige Heuballenhaufen aufgeschichtet und wer sitzt eines Morgens ganz oben wie der König der Welt: unser Kater Fritzi :-)
Leider haben wir nicht gesehen, wie er wieder runtergekommen ist. Ob er wohl eine Ruschpartie gemacht hat?
Und unserer Fussel geht es auch bestens. Von der Terrasse aus hat sie ihr Revier gut im Blick.
Fertig sind inzwischen auch meine Xenia-Stola aus dem Birgit-Freyer-KAL und mein Pullover aus der Alpaka-Angora-Mischung.
Die gibt es dann demnächst hier zu sehen.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Nichts Wolliges, aber Genähtes

Wir starten ja bald wieder wie jedes Jahr in unseren Ostseeurlaub.
Da unser schöner Windschutz für den Strand aus DDR-Zeiten so
langsam auseinanderfiel, brauchten wir einen neuen.
So einen, wie wir uns vorstellten, gibt es leider nirgends zu kaufen.
Also habe ich einen Windschutz aus Baumwollstoff selbst genäht.
Er ist 8m lang und hat so einige Raffinessen.
Leider kann ich ihn nur erstmal im verpackten Zustand zeigen,
aber ich mache im Urlaub dann Detailbilder und schreib noch was dazu.

Als Stangen haben wir Edelstahlrohr besorgt und mein Mann hat noch Spitzen angeschweißt, damit sich die Stangen gut einschlagen lassen und sich
die Rohre nicht mit Sand füllen.



Mal sehen, ob der Windschutz seine Bewährungsprobe gut besteht.
Er ist zwar relativ schwer durch die Stangen, aber hoffentlich dann auch
sehr haltbar.


Und weil ich nun einmal die Nähmaschine zur Hand hatte,
nähte ich für mich noch ein Hängerchen.
Eigentlich wollte ich sowas aus Wollwalkstoff nähen,
aber da dieser relativ teuer ist, habe ich erstmal preisgünstigen
Fleecestoff genommen und getestet, ob ich das überhaupt hinbekomme.
Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und so werde ich
mir zum Herbst hin mal schönen Walkstoff besorgen.

Unsere Katzen genießen das schöne Wetter und sind fast nur Draußen.
Hier habe ich unseren Fritzie mal vom Dachfenster aus an seinem
Lieblings-Beobachtungsplatz fotografiert.
Dort am Teich liegt er zu gerne.

Da hat er alles im Blick und ab und zu kann er einen Frosch ärgern.

Wie man hier auf dem Foto sieht, haben wir einen etwas wilderen Garten.
Ständig mähen liegt uns nicht und auch die sogenannten Unkräuter
dürfen bei uns mal in die Höhe wachsen.

Montag, 24. Juni 2013

Alpakaschur

war am Freitag nicht weit von uns entfernt im Erzgebirge angesagt.
Da ich schon länger auf der Suche nach schönen grauen Alpakafasern war,
hatte mich der Züchter zur Schur eingeladen und so konnte ich live
miterleben, wie meine Fasern "geerntet" wurden.
Schön war auch, daß Regina aus unserer Spinntruppe als
Schererin vor Ort war und ich sie mal in Aktion erleben konnte.
Mein Mann und ich waren sehr begeistert, wie resolut sie
dort die ganze Truppe im Griff hatte.
Belinda vor der Schur

und hier Belinda frisch frisiert

Regina in Aktion

wie ein Wasserfall löst sich das Vlies vom Rücken
 
alle Hände wurden gebraucht, um das ungeduldige Alpaka zu beruhigen






 Mit zwei vollen Säckchen kuscheligster und sehr sauberer Rohwolle
in wunderschönem Grau zog ich von dannen.
Ich freu mich schon sehr auf das Verspinnen.



Hier mal wieder ein Fritzie-Foto:
Guckt Euch mal den Riesen-Kater an, ausgestreckt mißt er mehr als 1m.


Mit einem kleinen Gruß aus dem Garten sage ich für heute Tschüss.

Dienstag, 18. Juni 2013

Angora gemixt

Schon seit längerer Zeit habe ich eine Ladung
weiße Angorafasern hier in meinem "Woll-Lager" stehen.
So ganz weiß
gefiel es mir nicht, also habe ich eine Portion knallig
Magenta gefärbt und mit den Handkarden mit weiß gemischt.
 



Die Zeitung im Hintergrund ist übrigens keine Bild-Zeitung,
sondern heißt BAUZ und wird uns immer stapelweise
von der Berufsgenossenschaft geschickt.

Auf dem Spinnrad sieht das Ganze so aus:

Und meine Xenia wächst auch.
Ich denke, ich kann heute abend weiterstricken.



Ich hoffe auf ein Gewitter, damit sich die Luft etwas abkühlt,
die Wärme ist echt heftig.

Unsere Fussel hatten wir ja im Herbst letzten Jahres
aus einer Wohnungshaltung übernommen.
Bei uns hat sie seit mehreren Wochen Freigang und
gestern hat sie ihre erste Maus gefangen.
Zwar leider eine nützliche Spitzmaus, aber
trotzdem haben wir uns auch gefreut.
Mein Sohn meinte, nun ist sie eine richtige Landkatze.








Dienstag, 11. Juni 2013

Mit Zitronenmelisse ...

und Co. kann man ganz prima Wolle färben. Ich mußte mein Kräuterbeet aufräumen, die Zitronenmelisse, der Oregano und das Liebstöckel hatten sich so ausgebreitet, daß der Platz für andere Kräuter rar wurde.
Ich habe 230g Blätter der Kräuter eine Stunde gekocht und den Sud über Nacht stehen gelassen. Dann habe ich die Flüssigkeit durch ein Sieb gegossen und in zwei Zügen je 100g mit Kaltbeize vorbehandelte Sockenwolle darin für je 1 Stunde köcheln lassen. Das ergibt erst ein unscheinbares Gelb, aber mit etwas Eisenwasser schlägt die Farbe in mein geliebtes Olivgrün um.



Und hier noch ein aktuelles Fritzi-Bild.
Er hatte am 07.06.13 seinen ersten Geburtstag und der
wurde mit echtem Räucherlachs gefeiert.
Unser kleiner ängstlicher Kater hat sich zu einem großen Schmuser entwickelt.
Aber er stromert auch mit Begeisterung draußen rum.
Er hat uns alle im Griff und auch draußen sein Revier.



Dienstag, 7. Mai 2013

Bericht im Mai

Lange hab ich nichts geschrieben, aber im April konnte ich mich einfach nicht aufraffen, um Fotos zu machen und hier alles auf dem Laufenden zu halten.
So trüb wie das Wetter war, so war auch meine Laune.
Aber nun geht es wieder aufwärts.

Anfang April habe ich fleißig Gurken, Tomaten, Chilli, Paprika,
Zucchini und diverse Blümchen gesät. 
Nun warten wir noch die Eisheiligen ab und dann kann alles nach Draußen.
Hoffentlich wird der Sommer schön warm und sonnig, damit wir auch
eine reiche Ernte bekommen.


Unser Kater bewachte die kleinen Pflänzchen sehr genau und dachte wohl, wenn man die Töpfe ordentlich mit seinem Pelz wärmt, dann wächst alles nochmal so gut.
Hinter den Töpfen am Balkonfenster war sein Lieblingsschlafplatz :-)
Gesponnen habe ich auch.
Meine Männerfarben-gefärbte Herco ist fertig.
Daraus webe ich noch einen Schal auf dem Webrahmen.


Einen kleinen Strang Milchschafwolle habe ich beim letzten Spinntreffen gesponnen,
es ist der 3. Zug einer Sandelholzfärbung aus dem letzten Jahr.


Und meine Stränge für mein neues Webvorhaben habe ich gefärbt.
Einen Teil davon hatte ich schon mal hier gezeigt.
Ich möchte einen Überwurf für meinen Sessel weben, den man bei
Bedarf auch als kleine Decke benutzen kann.
Auf dem Foto fehlt schon ein blauer Strang, der war schon in Bearbeitung.

So sieht es auf der Spule aus:

Ich möchte etwas dicker spinnen und zweifädig verzwirnen.
Ich muß mich beim Spinnen sehr konzentrieren und langsam treten,
denn sonst wird ruckzuck der Faden wieder dünn.
Ich glaub, dünn spinnen geht bei mir viel schneller als dick.

Nebenbei habe ich im März/April so ca. 1500g rauhwolliges Pommernschaf
weggesponnen und eine Weste aus selbstgesponnener Alpakawolle
gestrickt.Sobald ich hier Fotos habe, reiche ich die noch nach.

In den nächsten Wochen werde ich wohl nicht mehr viel schaffen,
denn ich habe heute den Auftrag für ein großes Projekt bekommen,
an dem ich mehrere Monate straff zu tun haben werde.

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Unsere Katzen sind jetzt seit drei Wochen Freigänger und
kommen prima draußen zurecht.
Blöd ist, daß es bei uns dieses Jahr jetzt schon unheimlich viel Zecken gibt.
Manchmal sieht man die auf dem Fell laufen, dann kann man sie schnell
schnappen. Aber Fritzie hatte jetzt schon drei festgebissene.

Abends sind die Fellnasen dann total knülle.